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Tatort Aorta: Kostenloser Risiko-Check für die Bauchschlagader

Hinkelmann Aneurysma
Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader (Arterie). Aneurysmen können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens bilden. Alkoholmissbrauch und Rauchen verstärken das Risiko. Die Hauptgefahr besteht darin, dass ein solches Aneurysma plötzlich aufplatzt und es zu einer inneren Verblutung kommen kann.

Am häufigsten ist von einer solchen Aussackung die Bauchschlagader betroffen. Dieses Krankheitsbild wird als Bauchaortenaneurysma (BAA) bezeichnet. Während der normale Durchmesser der großen Hauptschlagader etwa zwei Zentimeter beträgt, spricht man von einem Aortenaneurysma, wenn der Durchmesser auf mehr als drei bis vier Zentimeter wächst. Ab fünf Zentimetern und mehr steigt die Gefahr, dass das Aneurysma platzt, deutlich. Deshalb muss die Aussackung dann beseitigt werden. Grob geschätzt dürften alleine in Wesel 500 Bürger daran erkrankt sein.

Lebensbedrohlich
„Das Tückische an dieser lebensbedrohlichen Krankheit ist, dass sie im Vorfeld meistens keine Beschwerden bereitet und die Menschen völlig ahnungslos sind“, sagt Chefarzt Dr. Hinkelmann. Durch eine einfache und schmerzfreie Ultraschall-Untersuchung (Screening) lässt sich leicht Klarheit schaffen.

Früherkennung kann Leben retten. So belegen internationale Studien, dass durch eine gezielte Frühuntersuchung vor allem bei Männern ab dem 65. Lebensjahr die Anzahl geplatzter Bauchaortenaneurysma deutlich gesenkt werden kann.