Marien-Hospital WeselProhomine - Logo

Unser qualifiziertes Trauma-Zentrum gewährleistet die bestmögliche Versorgung von Schwerverletzten

Im Marien-Hospital können schwerverletzte Patienten bestmöglich und nach definierten Standards versorgt werden.

Den Nachweis erbrachte das Krankenhaus in einem umfangreichen Zertifizierungs-Verfahren und erhielt daraufhin die Anerkennung als

Regionales Trauma-Zentrum.

Das Marien-Hospital schloss sich dem Trauma-Netzwerk Ruhrgebiet an und ist dessen nordwestlicher Ableger.  

 
Das bundesweite Konzept zur Versorgung von Schwerverletzten in Trauma-Netzwerken wurde 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ins Leben gerufen. Die Mitgliedschaft ist an Voraussetzungen geknüpft, die in einem „Weißbuch" der Gesellschaft formuliert sind. „So gewährleisten die beteiligten Kliniken flächendeckend eine gleich hohe medizinische Qualität bei der Versorgung von schwer und sehr schwer verletzten Patienten", unterstreicht Dr. Levent Özokyay, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.  Er leitete die Zertifizierung zum Trauma-Zentrum unmittelbar nach seinem Dienstbeginn vor gut einem Jahr in die Wege und freut sich, dass die bis Juli 2015 gültige Bescheinigung seit Juli 2012 in Wesel vorliegt.
Das Zertifikat bestätigt, dass im Marien-Hospital die medizinische Versorgung auf fachlich höchstem Niveau vorgenommen wird.

Hausinterner Alarmplan

Das Trauma-Zentrum kümmert sich von der Aufnahme bis zur Entlassung um Menschen, die z. B. im Straßenverkehr, bei Arbeitsunfällen oder Unglücken im eigenen Haus schwer verletztet wurden, also etwa Knochenbrüche, Quetschungen oder innere Blutungen erlitten.
Ein hausinterner Alarmplan stellt im Marien-Hospital sicher, dass innerhalb von maximal drei Minuten Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen zur Stelle sind, um die medizinische Versorgung zu übernehmen. Die Richtlinien schreiben vor, welche Abteilungen ein Krankenhaus vorhalten und einbinden muss: Notaufnahme, Unfallchirurgie, Anästhesie, Allgemein- und Visceralchirurgie, Gefäßchirurgie.

Schockraum ausgebaut

Das Marien-Hospital hat in Fortbildung und Ausstattung investiert, um die Voraussetzungen als Trauma-Zentrum zu erfüllen. Dazu gehören:

  • Unter den Unfall-Chirurgen gibt es eine ständige Rufbereitschaft
  • der Schockraum wurde auf knapp 40 Quadratmeter fast verdoppelt und enthält alle medizinischen Geräte, um den Patienten unmittelbar nach der Einlieferung zu stabilisieren
  • Röntgen, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) sind 24 Stunden verfügbar
  • ein Operationssaal kann jederzeit zur Verfügung gestellt werden
  • die Intensivstation hält stets einen Bettplatz mit Beatmungsmöglichkeit bereit.

Kooperation mit Neuro-Chirurgie

Das Trauma-Zentrum Marien-Hospital schloss zudem eine Kooperation mit der Neuro-Chirurgie im Klinikum Duisburg-Wedau, damit Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzungen verlässlich und so schnell wie möglich fachgerecht behandelt werden können.
Die am Netzwerk beteiligten Kliniken haben sich darüber hinaus verpflichtet, Patienten aus einem anderen Haus auf jeden Fall aufzunehmen, wenn eine Verlegung medizinisch geboten ist.
Das Gesamtkonzept hat inzwischen auch die Berufsgenossenschaften überzeugt und dazu bewogen, eng mit den Trauma-Zentren zusammenzuarbeiten. Ein schwer verletzter Patient wird nicht unbedingt in das nächstgelegene, sondern in das nächste für ihn adäquate Krankenhaus transportiert.