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Nahrungsmittelallergien

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Marien-Hospital Wesel bieten wir für Kinder und Jugendliche mit Nahrungsmittelallergien, aber auch mit atopischer Dermatitis, Insektengiftallergien, Allergischer Rhinokonjunktivitis, Asthma bronchiale und Urtikaria an vier Tagen in der Woche eine ambulante Sprechstunde an.

Allergologische und kinderpneumologische Ambulanz
montags 13 bis 18 Uhr, dienstags 8 bis 13 Uhr, donnerstags 13 bis 18 Uhr, freitagsvormittags bei Bedarf.
Für die ambulante Vorstellung benötigen Sie eine Überweisung von einem Kinderarzt.

Privatärztliche Ambulanz
Dienstagsnachmittags nach Verabredung
Kontakt: Sekretariat Tanja Görlich, E-Mail: sekretariat.paediatrie.mhw@prohomine.de
Tel 0281/104-1170, Fax 0281/104-1178

Wenn Sie sich das erste Mal bei uns vorstellen, werden wir in einem Gespräch klären, welches Vorgehen bei Ihrem Kind sinnvoll ist. Alle erforderlichen Untersuchungen werden gegebenenfalls direkt bei uns durchgeführt. Dazu gehören zum Beispiel Hauttests, nasale Provokationstestungen und Lungenfunktionsuntersuchungen.

Manchmal ist zur weiteren Klärung einer Nahrungsmittelallergie eine stationäre Diagnostik erforderlich, die dann zeitnah in unserer modernen Klinik für Kinder- und Jugendmedizin angeboten wird. Wir richten uns bei unserer Arbeit nach den Richtlinien des Kompetenz-Netzwerks Nahrungsmittelallergie NRW.

Zur Untersuchung von Nahrungsmittelallergien wird eine umfangreiche Diagnostik angeboten mit Labor und Hauttestungen, nachfolgend auch Orale Nahrungsmittel-Provokationen. Dabei wird schrittweise die Gabe kleinster Mengen des verdächtigen Allergens unter engmaschiger Überwachung durch unser Fachpersonal verabreicht. Wir führen 50 bis 60 Nahrungsmittel-Provokationen im Jahr durch. Stationäre Termine sind nach telefonischer Absprache oder nach Besuch unserer Ambulanz möglich. Nach einer erfolgten Provokation beraten wir fachmännisch über Auslöser, Vermeidung und Notfallmanagement. 

Grundsätzlich arbeiten wir bei Bedarf multidisziplinär, d.h. wir beziehen bei Bedarf andere Experten in die Diagnostik und Therapie mit ein. Gerade bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie mit Magen-Darm-Problemen steht mit Dr. med. Rüdiger Kardorff, Leitender Oberarzt der Klinik, ein erfahrener Kindergastroenterologe als Ansprechpartner zur Verfügung. Eine Ökotrophologin oder Diätassistentinnen bieten bei Bedarf Ernährungsberatungen an.

In Kürze bieten wir eine Neurodermitisschulung und eine Anaphylaxieschulung an.

Unser klinisches Angebot wird ideal ergänzt durch die Arbeit im Forschungsinstitut zur Prävention von Allergien und Atemwegserkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Seit über zehn Jahren werden in diesem der Klinik angegliederten Institut Ursachen von Allergien bei Kindern und Jugendlichen untersucht und Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung erforscht. Das Institut und die enge Verbindung in die Klinik ist ein Garant dafür, dass unsere Behandlung immer an aktuellen Standards und neuen wissenschftlichen Erkenntnissen ausgerichtet ist.  

Unsere wissenschaftlichen Aktivitäten beinhalten epidemiologische und genetische Untersuchungen bei Kindern mit allergischen Erkrankungen wie atopischer Dermatitis, Nahrungsmittelallergien, allergischem Schnupfen und Asthma bronchiale.

Wir nehmen regelmäßig an klinischen Untersuchungsreihen zur Pharmakokinetik und -dynamik neuer Medikamente teil, damit auch die Kinder von dem Fortschritt in der Therapie allergischer Erkrankungen profitieren können.In allen Bereichen arbeitet das Forschungsinstitut eng mit wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zusammen.

Zu den zahlreichen im Institut durchgeführten Studien zählt die GINI-Studie (German Infant Nutritional Intervention Program), die weltweit größte Untersuchung zum Einfluss unterschiedlicher Ernährung in den ersten Lebensmonaten auf die Entwicklung späterer Allergien bei Kindern mit genetisch bedingtem Allergierisiko. Sie wird in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Poliklinik der Technischen Universität München, dem Dr. von Hauner’schen Kinderspital der Ludwig-Maximilian-Universität München sowie dem Institut für Epidemiologie der GSF in Oberschleißheim gemacht und ist unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Sie behandelnde Team besteht aus:

Prof. Dr. Monika Gappa
Chefärztin der Abteilung für Kinder- und Jugendliche, Allergologin, Kinderpneumologin

Sven Supper
Facharzt für Kinder- u. Jugendmedizin
Neonatologie

Arnd Jacobs
Allergologe

Dr. Rüdiger Kardorff
Kindergastroenterologe

Markus Nehrke
Diplompsychologe

Silke Weiß
Ökotrophologin      

Für Informationen zur hypoallergenen Kost bitte auf das Foto klicken