Marien-Hospital WeselProhomine - Logo

Schultergelenk

Im Bereich des Schultergelenkes unterscheidet man, wie am Hüftgelenk, zwischen dem Einsetzen einer Prothesen nach einem Knochenbruch und bei Gelenkverschleiß. Bei Knochenbrüchen des Oberarmkopfes, die sich nicht mehr mit Schrauben und Platten zusammenfügen lassen, kann ein künstliches Gelenk die Beweglichkeit der Schulter sichern. Hierbei kommt es auf die Funktion der Sehnen (Rotatorenmanschette) um das Schultergelenk an, welche Art der Prothese eingesetzt wird. Ist die Rotatorenmanschette intakt, wird eine sog. Frakturprothese eingesetzt. Diese ersetzt den Oberarmkopf, die eigene Schulterpfanne bleibt erhalten. Bei Verlust der Sehnen kommt eine inverse Prothese zum Einsatz, die einen  Ersatz der Schulterpfanne bedingt, diese Prothesenart kehrt die Funktion von Pfanne und Kopf um. Bei der Verschleißerkrankung der Schulter (Omarthrose) kommen verschiedene Prothesenmodelle zum Einsatz, beginnend vom Oberflächerersatz bis hin zur Vollprothese mit Ersatz des aufgebrauchten Kopfes und der Schulterpfanne. Auch bei der Arthrose kann die inverse Prothese notwendig sein, wenn die Rotatorenmanschette nicht mehr funktionstüchtig ist.

   

Implantation einer inversen Prothese bei Oberarmkopftrümmerbruch mit Rotatorenmanschettenruptur