Pflegestandards
Allgemeine und spezielle, von den Fachbereichen entwickelte Pflegestandards bilden die Basis für pflegerische Maßnahmen. Sie fördern eine einheitliche Ausrichtung pflegerischer Leistungen und damit die Sicherstellung eines entsprechenden Qualitätsniveaus. Alle Fachbereiche verfügen über individuell erstellte Pflegestandards, die regelmäßig evaluiert und bedarfsorientiert, entsprechend der pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse, angepasst werden.
Nationale Expertenstandards
Für Pflegende in Deutschland gibt es derzeit sieben Expertenstandards, die analog zu medizinischen Leitlinien besonderes wichtige Pflegethemen behandeln. Weitere sind in den nächsten Jahren zu erwarten.
Diese Themen lauten:
Dekubitusprophylaxe – Druckliegegeschwüren wird vorgebeugt
Entlassungsmanagement – im Anschluss an die Krankenhausbehandlung soll es mit der Versorgung Pflegebedürftiger nahtlos weitergehen
Schmerzmanagement – bei chronischen oder tumorbedingten Schmerzen erfolgt eine individuell angepasste Schmerztherapie
Sturzprävention – Stürzen im Krankenhaus wird effektiv vorgebeugt
Harnkontinenz – Die Fähigkeit, die Harnausscheidung willentlich zu steuern, wird professionell unterstützt, gefördert. Bei Bedarf wird über geeignete aufsaugende Materialien beraten.
Pflege von Menschen mit chronischen Wunden
Bedarfsgerechte Ernährung und Flüssigkeitszufuhr von pflegebedürftigen Menschen


