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Der Fachbereich Rheumatologie/Immunologie als Teilbereich der Inneren Medizin befasst sich mit den überwiegend chronischen entzündlichen Erkrankungen der Muskeln, Sehnen, des Skelettsystems, des Bindegewebes und der Gefäße und grenzt diese zu degenerativen Erkrankungen und Verschleißerkrankungen ab. Auch seltene Erkrankungen des Immunsystems (des menschlichen Abwehrsystems) sind Teil des Gebietes.
Beschwerden und Symptome, die auf rheumatologische Erkrankungen hindeuten können, sind:
- Schmerzen und gegebenenfalls Schwellungen einzelner oder vieler Gelenke
- Schmerzen von Muskeln und Sehnen oder Sehnenansätzen, gegebenenfalls mit Entzündung und Schwellung oder Muskelschwäche
- Schmerzen und Schwellungen am Bewegungsapparat nach Infektionskrankheiten
- Schmerzen, die der Patient nicht eindeutig zuordnen kann
- Neigung zu Infekten
- Unklares Fieber / unklare Temperaturerhöhung / unklare Entzündungszeichen im Blut
- Wasseransammlung im Gewebe oder in Körperhöhlen, die nicht kardial, gefäßbedingt oder infektiös erklärt werden kann
- Hautveränderungen, die hautärztlich nicht alleine erklärt werden können
Die Rheumatologie/Immunologie ist ein inderdisziplinäres Spezialgebiet: Sämtliche erforderlichen Laboruntersuchungen können durch uns durchgeführt oder veranlasst werden. Als bildgebende Diagnostik stehen uns spezielle Möglichkeiten wie Gelenksonographie sowie in Zusammenarbeit mit unserem radiologischen Partnern die konventionelle Röntgendiagnostik, Skelettszintigraphie, Computertomographie als auch die Kernspintomographie zur Verfügung. Diese diagnostischen Möglichkeiten werden von uns je nach Fragestellung gezielt eingesetzt, ebenso erfolgt ggf.. die Punktion von Gelenken in diagnostischer/ oder therapeutischer Absicht (z.B. zum Einbringen von Medikamenten).
Die Behandlung kann je nach medizinischen Erfordernissen stationär und / oder ambulant durchgeführt werden. Hierbei erfolgt die kontinuierliche Betreuung chronisch Kranker mit Anwendung zeitgemäßer immunmodulierender und immunsuppressiver Therapien. Voraussetzung ist die enge Zusammenarbeit mit den betreuenden Hausärzten und die gründliche Aufklärung der Patienten über die Möglichkeiten und Risiken der Behandlungen. Alle rheumatologischen Patienten werden bei Einverständnis in der Kerndokumentation des Kompetenznetz Rheumatologie erfasst. Außerdem werden Patienten mit aufwendigen Therapien nach Möglichkeit in aktuelle Beobachtungsstudien eingeschlossen.
In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Abteilungen des Marien-Hospital Wesel eröffnen sich darüber hinaus für unsere Patienten weitere
diagnostische Möglichkeiten: So erfolgt z.B. in Zusammenarbeit mit der angiologischen Abteilung die Durchführung einer Angiographie oder Kapillarmikroskopie, oder mit den Kollegen der Unfallchirurgie z.B. eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie). Ergänzende und abschließend therapeutische Optionen ergeben sich aus dem umfassenden Angebot unserer Abteilung für Krankengymnastik und physikalische Therapie.
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Emmerich.
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