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Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Die ZNA ist als interdisziplinäre Abteilung ausgelegt und soll eine patientenorientierte, rasche und effektive Versorgung sowohl internistischer als auch chirurgischer Notfall-Patienten rund um die Uhr gewährleisten. Die Patienten werden in der ZNA von Fachärzten versorgt, die eine erste Einschätzung vornehmen und schnell über die weiteren Schritte entscheiden. So gelangt der Patient ohne größere Verzögerung und Umwege in die für seine Krankheit relevante Fachabteilung, wo er von den jeweiligen Spezialisten weiterbehandelt wird. Diese sind als ständige abteilungsspezifische Rufbereitschaften auch nachts jederzeit kurzfristig erreichbar.

Die ZNA ist Anlaufpunkt für sämtliche Notfälle mit Ausnahme der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Geburtshilfe und Gynäkologie.

 

Das Team:

Ärztlicher Leiter
Dr. med. Martin Raiber
Facharzt für Innere Medizin
Kardiologie • Internistische Intensivmedizin • Medizinische Informatik

Oberarzt
Carl-Heinz Grunert
Facharzt für Chirurgie

Funktionsleitung
Sr. Heidrun Sabaouni

 

Insgesamt 12 examinierte Pflegekräfte und 2 Arzthelferinnen

 

Räumliche Ausstattung der Zentralen Notaufnahme:
Die ZNA verfügt über sieben Untersuchungsräume, darunter zwei Schockräume, mit allen Möglichkeiten der Notfall-Intensivtherapie. Zur modernen technischen Ausstattung gehören Monitoringsysteme für die Überwachung der wichtigsten Messwerte für das Kreislaufsystem wie Herzrhythmus, Blutdruck und Sauerstoffsättigung. Hinzu kommen ein voll digitalisiertes und vernetztes EKG-System, ein Notfall-Labor, ein für alle Organe einsetzbares Ultraschallgerät sowie Röntgenapparate einschließlich Computertomografie und Kernspintomografie.

 

Wartezeiten:
Notfälle zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht planbar sind. Wie viele Patienten wann kommen werden, welche Krankheiten und Verletzungen zu behandeln sind, kann niemand in einer Zentralen Notaufnahme vorhersehen.
Durchschnittlich werden ca. 50 Notfall-Patienten pro Tag mit unterschiedlichsten, teilweise harmlosen, aber oft auch lebensbedrohlichen Krankheitszuständen versorgt. Deshalb kann es im Ablauf bei nicht akut lebensbedrohlichen Fällen zu verlängerten Wartezeiten kommen.

 

Mögliche Zuweisungsarten im Notfall:
Selbsteinweisung
Einweisung des behandelnden Arztes

Einweisung durch den Rettungs- oder Notarztwagen

Was sollten Sie mitbringen (falls vorhanden):
Einweisung des behandelnden Arztes
Versicherungskarte der Krankenkasse
Ihre Medikamentenliste
frühere Arztbriefe

Arbeitsunfall:
Handelt es sich um einen Arbeitsunfall, wird der D-Arztbericht in der Notaufnahme vom Unfallchirurgen erstellt. Die Weiterbehandlung erfolgt dann entweder in Form der allgemeinen Heilbehandlung bei einem niedergelassenen Arzt oder in Form der besonderen Heilbehandlung bei einem niedergelassenen D-Arzt oder in der D-Arzt-Sprechstunde der unfallchirurgischen Klinik unseres Hauses. Falls eine stationäre Behandlung erforderlich sein sollte, erfolgt die Aufnahme auf einer der Stationen der Klinik für Unfallchirurgie, Chefarzt Herr Dr. med. J. Hanke, in unserem Hause.

 

Zentrale Notaufnahmestation (ZAS):

Direkt der ZNA angeschlossen ist außerdem eine Station mit acht Betten. Sie ist ausgestattet wie eine Überwachungsstation, also auch mit einem telemetrischen Monitorsystem zur kontinuierlichen Überwachung der Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion. Patienten, die hier während der Nachtschicht (ab 19.30 Uhr) ein Bett bekommen, erfahren nach der Visite am Morgen darauf, ob sie nach Hause können oder in einer Fachabteilung des Marien-Hospitals weiterbetreut werden. Tagsüber werden die acht Betten für Patienten genutzt, die voraussichtlich nur für ein paar Stunden zur Überwachung im Marien-Hospital bleiben müssen, z.B. zum Ausschluss eines Herzinfarkts.

 

Die Arbeitsabläufe in der ZNA sind nach einem festen Plan geregelt, um den Einsatz zum Wohle der Patienten möglichst effektiv zu gestalten. Auch in die Ausbildung der Ärzte am Marien-Hospital ist die Zentrale Notaufnahme einbezogen.